Die Anfänge der Krankenversicherung lassen sich bis in das 16. und 17. Jahrhundert zurückverfolgen, wo Selbsthilfeorganisationen der Zünfte mit so genannten "Krankenladen" sich um Erkrankte sorgten. Mit der Entwicklung der Industrie kamen allmählich Betriebskrankenkassen auf, denen private Krankenhilfsgesellschaften folgten, die im Krankheitsfall den Männern Taggelder ausrichteten.
Bei der ersten Statistik von 1865 zählte man 632 Hilfsgesellschaften mit 94'754 Mitgliedern. Schon 15 Jahre später waren es deren 1'085 mit 209'920 Mitgliedern.
Die CONCORDIA ging mit der Einführung des KUVG im Jahre 1914 aus dem Krankenkassenverband des Schweizerischen Katholischen Volksvereins hervor. 1914 war vorerst Zug der Sitz der CONCORDIA und seit 1919 befindet sich der Hauptsitz in Luzern.
Der Verein CONCORDIA Schweizerische Kranken- und Unfallversicherung hat das Kranken- und Unfallversicherungsgeschäft per 1. Januar 2007 auf die neu gegründete, gleichnamige Aktiengesellschaft übertragen. Alle Rechte und Pflichten des Vereins gingen auf die Aktiengesellschaft über.
Die CONCORDIA Schweizerische Kranken- und Unfallversicherung AG wurde zusammen mit den übrigen Gesellschaften unter ein gemeinsames Holdingdach gestellt. Der Verein CONCORDIA behält als Alleinaktionär der CONCORDIA Beteiligungen AG die Kontrolle über das Krankenversicherungsgeschäft.
Die CONCORDIA kann auf eine stete Entwicklung zurückblicken.
