Kräuter sind ein köstliches Geschenk der Natur. Erst durch ihre Beigabe bekommen die Gerichte ihr spezielles Aroma. Sie bereichern nicht nur geschmacklich wie optisch, sie fördern durch ihre wertvollen Inhaltstoffe auch das Wohlbefinden.
Kräuter sind ein köstliches Geschenk der Natur. Erst durch ihre Beigabe bekommen die Gerichte ihr spezielles Aroma. Sie bereichern nicht nur geschmacklich wie optisch, sie fördern durch ihre wertvollen Inhaltstoffe auch das Wohlbefinden.
Woher stammt der Power in den Kräutern?
Kräuter enthalten Vitamine, Mineralstoffe und sogenannte sekundäre Pflanzenstoffe. Hinter dieser Bezeichnung verbergen sich natürliche Geschmacks-, Duft- und Farbstoffe, pflanzliche Enzyme, ätherische Öle, sowie Ballaststoffe. Diese dienen nicht direkt dem Stoffwechsel und werden deshalb, im Gegensatz zu den notwendigen, sogenannten primären Inhaltsstoffen wie Eiweiss, Fett und Kohlenhydraten, als sekundär bezeichnet. Gesund sind sie, weil sie das Immunsystem stärken, Zellveränderungen (Krebs) abwehren, den Blutdruck regulieren, den Cholesterin- und Blutzuckerspiegel senken und so vor Herz-Kreislauf-Erkrankungen schützen. Darüber hinaus helfen Kräuter Salz zu sparen, was bei Bluthochdruck wichtig ist.
Kräuter sind empfindlich
Kräuter verderben schnell oder verlieren ihr Aroma. Frischkräuter sollten vorübergehend in Gläsern mit Wasser zum weiteren Gebrauch aufbewahrt werden. Eine weitere Möglichkeit ist, Kräuter in eine mit viel Luft gefüllte Plastiktüte zu füllen und diese gut verschlossen im Gemüsefach aufzubewahren. Im Fachhandel sind auch Kräuterboxen erhältlich. Ob Kräuter gezupft oder mit dem Messer oder der Schere geschnitten werden, spielt keine Rolle. Generell sollten Kräuter beim Kochen erst am Schluss zugefügt werden. So bleiben Wirkstoffe und Geschmack erhalten.
Kräuter in Vorrat
Auch wer keinen Garten hat, kann problemlos Kräuter selber ziehen oder als Pflanzen kaufen und sie in einem Topf auf dem Balkon oder Fensterbrett halten. So hat man immer frische Würze griffbereit. Der Überfluss kann laufend durch Tiefkühlen oder Einlegen in Öl oder Essig in den Winter hinübergerettet werden. Trocknen empfiehlt sich nicht, da dabei ein Grossteil der Wirkstoffe und des Aromas verloren geht.
Kräuterbutter
Alle Zutaten gut mit der Butter mischen. In den Kühlschrank stellen Sobald sie fest geworden ist, zu Rollen formen und in Plastikfolie einwickeln. Im Kühlschrank ist sie 1 - 2 Wochen haltbar, im Tiefkühler 2 - 3 Monate.
Basilikum-Pesto
Ergibt 2 Gläser à ca. 1 dl
Im Cutter fein hacken und in Gläser abfüllen. Im Kühlschrank ca. 6 Monate haltbar.
Passt als Sauce zu Teigwaren oder zu Tomaten, in Salatsauce, als Brotaufstrich.