Das Stichwortverzeichnis

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Ärztliche Zweitmeinung

Unter Zweitmeinung oder Second opinion verstehen wir eine zusätzliche, medizinische Beurteilung durch einen zweiten Arzt vor einem geplanten operativen Eingriff. 

 

Allgemeine Abteilung
Aus der obligatorischen Krankenpflegeversicherung besteht der Anspruch auf die Behandlung in der allgemeinen Abteilung eines Vertragsspitals. Bei der Spitalzusatzversicherung «allgemeine Abteilung» hat der Versicherte im Falle einer stationären Behandlung Anspruch auf die Bezahlung eines Mehrbettzimmers eines Vertragsspitals; es besteht keine freie Arztwahl.

Ambulante Behandlung
Behandlung beim Hausarzt oder im Spital ohne Übernachtung.

 

concordiaMed
concordiaMed ist ein Service für alle CONCORDIA-Versicherten. Bei medizinischen Fragen rund um Ihre Gesundheit beraten Sie ausgewiesene Fachpersonen während 24 Stunden am Telefon.

concordiaMed premium
Dank concordiaMed premium profitieren privatversicherte Personen automatisch von exklusiven Leistungen und erstklassigem Service. Dazu gehören eine umfassende Beratung und Betreuung in Gesundheitsfragen, garantiert direkten und schnellen Zugang zu den führenden Ärzten und Privatkliniken in der ganzen Schweiz.


Franchise
Die Franchise ist Teil der Kostenbeteiligung. Sämtliche während eines Kalenderjahres anfallenden Kosten müssen bis zum Franchisebetrag selber bezahlt werden. Für Erwachsene und Erwachsene im Rentenalter beträgt die Minimalfranchise in der obligatorischen Krankenpflegeversicherung CHF 500. Kinder und Jugendliche entrichten keine Franchise.

 

Generika
Nachahmermedikamente. In Zusammensetzung und Wirkung gleich wie das Original, jedoch bis zu 70 % günstiger.

Grundversicherung
Die obligatorische Krankenpflegeversicherung wird per 1. Januar 2017 aufgeteilt in eine Grund- und eine Hochkostenversicherung. Die Grundversicherung deckt die jährlichen Kosten einer versicherten Person von weniger als CHF 5’000 und die Hochkostenversicherung die jährliche Kosten einer versicherten Person ab CHF 5’000. Grundversicherung wird jedoch umgangssprachlich auch für die obligatorische Krankenpflegeversicherung verwendet.

 

Halbprivate Abteilung
Bei der Spitalzusatzversicherung HALBPRIVAT hat der Versicherte im Falle einer stationären Behandlung Anspruch auf die Bezahlung eines Zweibettzimmers eines Vertragsspitals sowie die freie Arztwahl.

 

Hochkostenversicherung

Die obligatorische Krankenpflegeversicherung wird per 1. Januar 2017 aufgeteilt in eine Grund- und eine Hochkostenversicherung. Die Grundversicherung deckt die jährlichen Kosten einer versicherten Person von weniger als CHF 5’000 und die Hochkostenversicherung die jährliche Kosten einer versicherten Person ab CHF 5’000.

 

Kostenbeteiligung
Besteht aus der Franchise und dem Selbstbehalt.

KVG
Gesetz über die Krankenversicherung, massgebend für die Grundversicherung.

 

OKP
Obligatorische Krankenpflegeversicherung. Die OKP setzt sich zusammen aus der Grund- und der Hochkostenversicherung.

 

Prämienverbilligung
Versicherte, deren steuerbares jährliches Einkommen eine bestimmte Höhe nicht übersteigt, haben Anspruch auf Beiträge vom Staat an die Prämien und Kostenbeteiligungen. Antragsformulare können bei der Wohngemeinde bezogen werden.

 

Prämien

Prämien sind das Entgelt für den Versicherungsschutz, den Ihnen die CONCORDIA je nach versichertem Produkt bietet.

Als moderner Krankenversicherer versteht sich die CONCORDIA als Dienstleister im Gesundheitsmarkt. Sie verwaltet Gelder von Kundinnen und Kunden. Sie vertritt deren Interessen. Sie ist aber auch ein Unternehmen, das wirtschaftlich gesund bleiben muss, um die vertraglich vereinbarten Leistungen sicher erbringen zu können. Der Bildung von Reserven schenkt sie deshalb grosse Beachtung.

Das alles spielt bei der Kalkulation der Prämien eine Rolle. Nur wenn diese langfristig und vernünftig erfolgt, können überdurchschnittliche Prämiensprünge nach oben vermieden werden. Die CONCORDIA kann solche Sprünge ausschliessen, weil von Anfang an seriös kalkuliert wird. Und weil die CONCORDIA als gesunder Kranken- und Unfallversicherer genügend Reserven und Rückstellungen hat.

Wie viel Prämie Sie bezahlen, hängt vom Alter ab. Kinder bis zum vollendeten 16. Lebensjahr sind in der obligatorische Krankenpflegeversicherung prämienbefreit. Für Jugendliche bis zum 20. Geburtstag gelten in der Obligatorischen Krankenpflegeversicherung (OKP) und in den Zusatzversicherungen reduzierte Prämien.


Private Abteilung
Bei der Spitalversicherung PRIVAT hat der Versicherte im Falle einer stationären Behandlung Anspruch auf ein Einbettzimmer in einem weltweit frei wählbaren Spital sowie freie Arztwahl.

 

Rooming-in

Eltern können ihr krankes Kind ins Spital begleiten und für die Dauer des Aufenthaltes bei ihm bleiben. Dasselbe gilt auch umgekehrt: Muss z. B. die Mutter ins Spital, hat sie beim Rooming-in die Möglichkeit, ihr Kleinkind mitzunehmen.

Die CONCORDIA zahlt aus den Spitalzusatzversicherungen einen Betrag von maximal 60 Franken pro Tag an den Aufenthalt des begleitenden Elternteils im Zimmer des Kindes oder umgekehrt. Dabei spielt es keine Rolle, ob der Patient ALLGEMEIN, HALBPRIVAT oder PRIVAT versichert ist.

 

Selbstbehalt
Der Selbstbehalt ist Teil der Kostenbeteiligung. In der obligatorischen Krankenpflegeversicherung beträgt dieser für Erwachsene 20 % (bis maximal CHF 900) und für Versicherte im Rentenalter 10 % (bis maximal CHF 450). Diese Angaben beziehen sich jeweils auf ein Kalenderjahr.

Der maximale Betrag des Selbstbehalts verringert sich mit höherer Franchise.

Spitex / Hauskrankenpflege
Ambulante Pflege durch Fachkräfte beim Patienten zu Hause.

Stationäre Behandlung
Behandlung im Spital mit mindestens einer Übernachtung.

 

TARMED

Am 1. Januar 2017 wurde für ambulante ärztliche Leistungen die gesamtschweizerische Tarifstruktur (Tarmed) eingeführt. Damit sind die Tarifpositionen bestimmt und es ist auch festgelegt, wie viele Taxpunkte einer Leistung zugeordnet werden.

Wie Sie Ihre TARMED Rechnung kontrollieren können, finden Sie hier.

 

Taxpunkt
Mittel zur tariflichen (d.h.kostenmässigen) Differenzierung von medizinischen Leistungen.

Taxpunktwert
Tarifliche Bewertung eines Taxpunktes in Geldeinheiten.

 

Versicherungskarte
Die CONCORDIA-Krankenversicherungskarte dient als Versicherungsnachweis in Apotheken, beim Arzt, im Spital und bei anderen Leistungserbringern. Auf der Vorderseite ist ausserdem die Telefonnummer von concordiaMed oder concordiaMed premium vermerkt. Auf der Rückseite befindet sich die Europäische Krankenversicherungskarte, die Sie für medizinische Notfälle in EU- und EFTA-Staaten benötigen. Tragen Sie Ihre CONCORDIA-Krankenversicherungskarte deshalb immer bei sich.

 

Zusatzversicherungen

Zusatzversicherungen sind freiwillige Versicherungen, die die obligatorische Krankenversicherung ergänzen und zusätzliche Leistungen abdecken. Gerne beraten wir Sie über die Ihren Bedürfnissen entsprechenden Zusatzversicherungsprodukte.

concordiaMed

24-h-Gesundheitsberatung

+41 (0)41 210 02 50

Ihr Ansprechpartner

für Versicherungsfragen
Kundencenter Vaduz

Zentrale +423 235 09 09

Kundencenter Eschen

Zentrale +423 235 09 20

 

für Gesundheitsfragen
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für Gesundheitsfragen PRIVAT-Versicherter
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