Zwei Arbeitskollegen treffen sich nach der Arbeit zu einem Kaffee unter Freunden.

Wenn das familiäre Arbeitsumfeld den Grundstein für echte Freundschaften legt

Ein Arbeitsplatz ist viel mehr als nur ein Ort zum Arbeiten – schliesslich verbringt man mit seinen Arbeitskolleginnen und -kollegen einen grossen Teil des Tages. Deshalb ist es umso wichtiger, dass die Atmosphäre stimmt. Durch die gute Stimmung können langjährige Freundschaften entstehen, die weit übers Büro hinausreichen, wie bei Sara Sigrist und Kathrin Etterlin. 

Das Schicksal führt manchmal Menschen zusammen, die auf den ersten Blick unterschiedlich wirken: so auch Kathrin Etterlin und Sara Sigrist, die durch einen glücklichen Zufall am Arbeitsplatz aufeinandertrafen. «Wir ergänzen einander super – das ist das Schöne an unserer Freundschaft», sagt Sara. «Ich habe immer tausende Ideen und würde mit der Umsetzung lieber gestern als heute starten. Dann ist es gut, wenn ich Sara an meiner Seite habe, die meine Ideen hinterfragt. Sie holt mich zurück in die Realität», erzählt Kathrin lachend. «Auf der anderen Seite steckt Kathrin mit ihrer positiven Energie und ihrem Elan an», gibt Sara zurück.

Trotz verschiedener Charakterzüge haben sie auch viele Gemeinsamkeiten: Beide haben einen ähnlichen kulinarischen Geschmack, lieben das Reisen und teilen ähnliche Ansichten. Und beide arbeiten im Personaldienst der CONCORDIA: Kathrin ist für das Active Sourcing und das Employer Branding verantwortlich. Sara kümmert sich zum einen mit ihrem Team um die Personaladministration, zum anderen ist sie in der Rekrutierung von Lernenden, Praktikantinnen und Praktikanten tätig.

Durch Zufall zum Interview 

Aber von Anfang an: Im Frühsommer 2021 wurde bei der CONCORDIA eine Stelle im HR frei. «Ich erwähnte gegenüber der Freundin meines Bruders unsere offene Stelle. Sie erwiderte, dass eine ihrer Kolleginnen zurzeit auf Jobsuche im Bereich Human Resources sei», führt Kathrin aus.  Über diesen gemeinsamen Kontakt erhielt Sara die Handynummer von Kathrin und rief sie ein paar Tage später an. «Es war ein sehr angenehmes Gespräch und wir waren von Anfang an auf einer Wellenlänge», resümiert Sara. Trotz des guten Drahts wurde rasch klar, dass die ausgeschriebene Stelle nicht genau zu Saras Profil passte. Daraufhin suchte Kathrin das Gespräch mit der zuständigen Bereichsleitung: «Wir waren von Saras Qualitäten so überzeugt, dass wir eine neue Stelle für sie schufen». Daraufhin durchlief Sara den normalen Bewerbungsprozess und erhielt die Zusage.
 
Kathrin und Sara sind in der Stadt Luzern unterwegs
Auf dem Bild von links nach rechts Laetitia Dupré, Kathrin Etterlin und Sara Sigrist

Von der Einführung zum gemeinsamen Segeltrip

Kathrin war anschliessend für Saras Einarbeitung mitverantwortlich: «Zunächst war Sara eher etwas zurückhaltend. Je länger wir zusammenarbeiteten, umso besser lernten wir uns kennen und entdeckten immer mehr Gemeinsamkeiten.» Und wie wurde aus der Arbeitsbeziehung eine richtige Freundschaft? «Wir pflegen im Team einen kollegialen Umgang. Wir machen immer mal wieder gemeinsame Pausen, treffen uns zum Mittagessen oder auch mal zu einem Apéro. Ausschlaggebend für diese Freundschaft waren auch unsere Spaziergänge über die Mittagspause, auf denen wir über alles Mögliche redeten», meint Sara. 

Im Laufe der Zeit unternahmen sie auch ausserhalb des Büros verschiedene Aktivitäten. «Wir essen gerne gemeinsam Sushi, sei es im Restaurant oder beim Selbermachen zu Hause», so Sara. Als grösstes Highlight bezeichnen sie ihren Ausflug mit Saras Segelboot auf dem Vierwaldstättersee.
 

Die Du-Kultur als grosses Plus

Eine gute Arbeitsatmosphäre ist für Sara das A und O: «Oft verbringen wir mit unseren Bürogspänli viel mehr Zeit als mit unseren Liebsten. Da ist es ein grosser Vorteil, wenn man sich gut versteht.» Kathrin sieht’s genau gleich und ergänzt: «Die CONCORDIA unternimmt viel, damit wir uns im Job wohlfühlen: Mitarbeitenden-Events, Benefits, betriebliches Gesundheitsmanagement. Ausschlaggebend für die gute Stimmung ist sicherlich auch die Du-Kultur. Das baut Hemmungen ab und ermöglicht hierarchieübergreifend einen freundschaftlichen und familiären Austausch.»
 

Die gemeinsame Weiterbildung als nächstes Kapitel

In einem Punkt sind sich die beiden einig: In Freundschaften muss man sich vertrauen können, einander in schwierigen Situationen unterstützen und offen sein. So kam es, dass die beiden sich über das Thema Weiterbildung unterhielten: «Wir hatten beide die Weiterbildung zur HR-Fachfrau schon länger im Hinterkopf. Aber ich wusste, dass ich allein wahrscheinlich nicht genügend Motivation aufbringen würde», schildert Kathrin. Nach fast einem Jahr nahm Sara diese Thematik wieder auf und schlug vor, die Weiterbildung gemeinsam anzupacken. Daraufhin suchten sie miteinander das passende Institut und meldeten sich für die Fortbildung an.

Und so starteten die beiden HR-Spezialistinnen im letzten Herbst ihre Weiterbildung: «Wir haben jeweils am Montag- und Mittwochabend Unterricht. Davor machen wir gleichzeitig Feierabend, essen etwas zusammen und lassen den Tag Revue passieren», schildert Kathrin. Es sei schön, wenn man jemanden dabeihabe, der wisse, wie man denkt und einen unterstütze, erklären sie unisono. Nun fiebern sie dem Abschluss als HR-Fachfrauen entgegen. Aber in der Zwischenzeit geniessen sie die gemeinsame Zeit: sowohl im Büro, beim Sushi-Essen als auch auf der Schulbank.